Geschichte des Hauses
Das Haus wurde 1899 bis 1900 als Lungenheilstätte erbaut und als solche 1905 von der Rothschildstiftung erworben und weitergeführt. Während der Nazizeit wurden die jüdischen Mitarbeiter und Patienten deportiert und das Haus wurde dem sog. „Lebensborn“ eingegliedert. Ab 1945 wurde es von den amerikanischen Streitkräften genutzt und war ab 1948 Waisenhaus der französischen Besatzung. 1952 übernahm Thaddäus Zajac die Immobilie und betrieb nach der Renovierung eine Tuberkulose-Heilstätte. Ab 1956 erfolgte die Umwandlung in ein Sanatorium für Nerven- und Gemütsleiden. Damals erhielt die Einrichtung den Namen „St. Georg Krankenhaus“.
Von 1971 bis 1989 war die Einrichtung ein Fachkrankenhaus für offene Psychiatrie, in den Jahren 1989 – 1992 fand eine schrittweise Aufteilung in das Pflegeheim Haus Bergblick und das Fachkrankenhaus St. Georg/ Schwarzwaldhaus statt. 1993 erwarben die Oberrheinischen Kliniken die Immobilie. Das Fachkrankenhaus erhielt nun den Namen „Franz-Alexander-Klinik“ und das Pflegeheim „St. Georg-Pflegeheim“.
